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„NEU“ oder

die alljährliche Frische des Frühlings.



Die Überschrift dieses Artikels könnte man auch auf meinen Blog anwenden, zu lange ist hier nichts mehr erschienen🤔. Viel zu lange. Nach der feucht-kalten Wintertristesse sollte sich das nun wieder ändern. Ich spüre Energie . . . und das schaue ich mir von der Natur ab. Juhu!!


Jetzt könnte man sagen: „es ist doch eh jedes Jahr das Gleiche, irgendwann wird es wärmer und dann beginnt es wieder zu blühen.“ Stimmt, so kann man das sehen. Bei meinen Rundgängen der letzten Wochen in den Wäldern ist dieses immer wieder kehrende Erwachen der Natur aber auch immer wieder ein Schauspiel. Erinnern wir uns ein paar Wochen zurück, so sind es diese „Übergangstage“, wo kein Schnee mehr liegt, viel Matsch und wenig Farbe vorhanden ist, die schon sehr eine Sehnsucht nach diesem NEUEN aufkommen lassen.


Neben diesem Erwachen von Schneeglöckchen & Co. sprechen auch viele davon, dass Sie den Frühling riechen. Ja, ich kann das sehr gut nachvollziehen, die Erde riecht wieder erdig und unzählige neue Düfte strömen durch den Wald. Bei mir kommt noch etwas dazu: ich denke, ich kann den Frühling auch hören. Zum einen ist es der vielstimmige Gesang der vielen wieder aktiven Vögel, die sich Ihr Revier wieder „zurufen“, es ist aber auch die Abkehr von diesen harschen und harten Knacken und Knistern, wenn ich im Winter über harten oder auch gefrorenen Boden spaziere. Irgendwie wird jetzt wieder alles ein wenig „weicher.“

Mit einem Wort NEU halt . . .


Das Fotografieren der Frühblüher ist allerdings eine schöne Plagerei. Ich bin permanent auf Augenhöhe mit den Blumen und damit fast ausschließlich am Bauch robbend am Waldboden anzutreffen. (ich komme oft abartig dreckig nach Hause . . . )



Bisher war die „Frühblüher-Saison“ durchaus reichhaltig. Bei den ersten „Farbkleksen“ des Jahres, den Krokussen, hatte ich wenig Wetterglück,




jedoch haben mir die danach wachsenden Schneeglöckchen viel Freude gebracht.










Auch die Buschwindröschen waren mir hold, diese kleinen, filigranen Dinger faszinieren mich immer wieder, genau so wie die Hundszahnlilie.









Und dann durfte ich heuer (endlich) etwas erleben, wo ich schon lange dahinter war. Es war mir ein Tag vergönnt, wo wirklich alles gepasst hatte: ein ganz feines Licht zu Sonnenaufgang und die taunasse Wiese machte das frühe Aufstehen mehr als bezahlbar und ich durfte für mich zum ersten mal die Schachbrettblumen in natura bewundern. Nach meiner Recherche gibt es in der Steiermark nur eine Wiese und im benachbarten Burgenland derer zwei, wo in näherer Umgebung diese wunderbare Pflanze blüht. Übrigens nur für ca. 2 Wochen, dann ist dieses Schauspiel wieder vorbei.






Auch deshalb nicht ganz einfach, hier das richtige Timing zu finden.

Und so verabschiede ich mich vom Winter ganz „offiziell“ mit dieser Erinnerung:



 

Ich kann guten Gewissens sagen, es ist schon sehr viel NEU im heurigen Frühjahr. Das macht zuversichtlich und zufrieden zugleich. Schön!

Alles Liebe wünscht Dir

Klaus






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