Das Gesäuse - mein "Basislager" 2/2


Im 2. Teil "meines" Gesäuses möchte ich mir Dir nach oben, sozusagen in den "1.Stock", wobei es da auch durchaus noch höher geht . . . aber nicht alles auf einmal, wir gehen es langsam an. Es geht also von den "wilden Wassern" hin zum "steilen Fels".

Ist es auch noch so schön da unten im Tal, um die wahren Charakterzüge vom Gesäuse kennen zu lernen, musst Du auch hinauf: Vogelperspektive, den Kopf ausrauchen lassen vom frischen Wind am Gipfel, Panoramen genießen, die Dir den Atem rauben!



Spätestens jetzt hast Du die Qual der Wahl: wo hinauf, links oder rechts, Hochtorgruppe oder Buchstein Seite? Gar nicht so einfach. Eine Antwort darauf ist vielleicht das perfekte Netzwerk an Hütten, die, an den strategisch schönsten Platzerln positioniert sind und Dich allesamt herzlich willkommen heißen. Ohne jegliche Wertung findest Du hier einmal ein paar Ideen dazu.

Die Grabneralm:

die Grabneralm im Frühjahr, im Hintergrund links die Buchstein Gruppe

Vom Buchauer Sattel über eine Forststraße auch mit dem Mountainbike erreichbar, zu Fuß gibt´s immer wieder "Abkürzungen" und so erreichst Du die "Terrasse des Gesäuses" mühelos in nicht einmal 1,5 Stunden. Großes Kino.

Wenn Du eine weitere, gute Stunde bergan anhängst, investiert Du richtig.

Das Admonter Haus gewährt Dir traumhafte Rundumsicht.



Du hast noch nicht genug? Dann schnüre Deine Wadl´n gut und es geht über den Natternriegel bis hin zum Hexensteig, einen nicht allzu schweren Klettersteig (von da sind die ersten beiden Bilder in diesem Bericht), "steiler Fels" und Schwindelgefühle (wegen dem Panorama . . .)


die Ennstaler Hütte: die liegt quasi genau gegenüber der bekannten "Hesshütte". Der

Ausblick auf die Hochtorgruppe macht Sie zu eine der am schönsten gelegenen Hütten im Xeis. Der Aufstieg von Gstatterboden ist zwar nicht sonderlich "attraktiv" (zu Beginn ein eher "zacher Hatscher" entlang einer Forststraße, dann steil nach oben durch einen Wald, ohne viel Aussicht. Diese allerdings hast Du dann aber oben auf der Terrasse, Galeriesicht!


auch wenn ich kein Glück mit dem Wetter hatte, die Sicht auf das Hochtor ist gewaltig.

Aber auch von hier weg geht es, wenn Du willst, noch weiter hinauf, entweder auf den Tamischbachturm, der "leichteste 2ooo-er" im Gesäuse, oder aber auch auf die Tieflimauer, schwerer Klettersteig inklusive.


die Haindlkarhütte: dafür wechseln wir auf die andere Seite des Gesäuses. Sie liegt "nur" auf 1.121 m Seehöhe, hat aber einen absolut attraktiven Zustieg durch den Gsenggraben und der gleichnamigen Scharte.

die Haindlkarhütte, rechts hinter dem Baum versteckt ist die Gsengscharte

in knapp 1,5 Stunden leicht zu schaffen, das letzte Stück von der Scharte geht es dann bergab, im Hintergrund der Respekt einflößende Blick auf Planspitze, Hochtor & Co. Speziell Kletterer, die genau in diese Richtung kraxeln, schätzen diese Hütte sehr, ich bleib´da aber lieber herunten auf der Terrasse . . .

Den Abstieg musst Du nicht auf der gleichen Route gehen, hier nutze ich den Haindlgraben und genieße die Sicht auf den großen Buchstein.


Der Weg durch den Gsenggraben, schaut schlimmer aus, als er ist und ein Ausblick in Richtung Admonter Reichenstein.


Das ist, zugegeben, ein nur kleiner Ausschnitt aus dem "Gesäuseprogramm", den Rest hebe ich mir auf, um meine Vorfreude aufrecht zu erhalten! Es gibt noch viel zu sehen.

Alles Liebe wünscht Euch, Euer Klaus



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