Das Gesäuse - mein "Basislager" 1/2


Es fällt mir jetzt tatsächlich etwas schwer. Womit soll ich beginnen und wie reihe ich am besten die vielen Eindrücke, die ich von dort schon mitnehmen durfte, am besten aneinander, ohne das Eine vom Anderen ab- bzw. aufzuwerten?

Ich habe das "Xeis" in den letzten Jahren unzählige Male besucht und auf eine ganz besondere Art wertschätzen gelernt. Dabei ist es mir tatsächlich "ans Herz gewachsen", dieser drittgrößte Nationalpark Österreichs. Eines seiner größten Vorzüge ist für mich diese "Komprimiertheit" seiner vielen kleinen und großen "Schönheiten", ohne dabei beklemmend zu wirken.

"Steiler Fels" (als ein Teil seiner touristischen Beschreibung) bringt es auf den Punkt. Dominant bahnt sich die Enns Ihren Werg durch das Tal und lässt dabei gerade einmal Platz für eine Straße und einem Geleise für die Bahn. Man muss also -steil- hinauf, links oder rechts, ganz egal, um einen der vielen Gipfel bzw. Aussichtspunkte zu erreichen, wo einem "die Spucke weg bleibt".


Von oben hat man einen besseren Überblick (hier am Beispiel oberhalb des Admonter Hauses)

Doch bevor ich mit Dir den Weg nach oben gehe, möchte ich noch etwas im Tal verweilen, bei den "wilden Wassern" (das ist der zweite Teil des Slogans vom Gesäuse), denn auch "da unten" gibt es jede Menge an sehenswerten (fotografischen) Eindrücken. Alleine schon der Gesäuseeingang bei Weng, zwischen Himbeerstein und Haindlmauer. Den besten Blick darauf erhascht Du wohl an der dortigen Brücke. Oder auch schon ein kleines Stück davor, auf den üppigen Wiesen, entlockt Dir das Gesäuse ein respektvolles "Wau", gepaart mit einem freundlichen "Tritt Ein"!


Die Hubertuskapelle gleich oberhalb des Bahnhofes von Gsatterboden, von wo man einen herrlichen Blick auf den Admonter Reichenstein genießen kann, der Stausee kurz danach mit dem imposanten Großen Buchstein im Hintergrund, die Brücke am Weidendom, von wo man ein Stück den Sagenweg entlang des Johnsbaches wandert.

Der Weidendom - Ausgangspunkt von vielen Wanderungen bzw. beliebter Rastplatz

Einer meiner persönlichen Lieblingsplätze ist der Hartelsgraben. Ein Wasser(fall)-Eldorado der Extraklasse! Dort geht´s das erste Mal schon ein wenig berauf, aber jeder Schritt und jeder Tropfen Schweiß sind es mehr als wert, ganz besonders im Herbst (siehe auch das erste Bild in diesem Blogbeitrag). Apropos Wasser. Für mich gehört auch der Leopoldsteinersee nahe Eisenerz irgendwie zum Gesäuse. Hingehen, nieder setzten, schauen und genießen!


(Der Leopoldsteiner See im Herbst und 2 Eindrücke aus dem Hartelsgraben)


Soweit eine kleine Auswahl aus dem "Erdgeschoss" vom Gesäuse. Mir war es ein Anliegen, Dir einen kleinen Eindruck vom "Xeis" zu vermitteln. Besuche es einmal selber. Nicht nur für Fotografen ein Augenschmaus.

Ich arbeite gerade am 2. Teil, wo ich Dich wieder sehr gerne mitnehmen möchte, dann aber geht es hinauf.

Alles Liebe wünscht

Klaus




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